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Dobermann-Rescue HUNGARIA e.V. | 20.11.2008
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ROBI (D)

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Hinweis am Ende des Berichtes !

 

ROBI
Unser Robi ist der letzte Hund aus der Beschlagnahmung im vergangenen Jahr (Dobermann-Getto). Als wir ihn im März aus dem Tierheim in Ócsa herausgeholt haben, konnte er zwar vermittelt werden - leider kam er jedoch nach 2 Wochen wieder zurück, da er "gebellt" habe. Wir werden nun versuchen, für Robi einen guten Platz hier in Deutschland zu finden.

Am Wochenende 22./23.07.2007 kann er endlich wechseln zu einer unserer Pflegestellen. Dies ist unbedingt nötig, da wir Robi besser einschätzen müssen, denn er hat unter sehr harten Bedingungen lernen müssen,  zu überleben und das ist nicht spurlos an seiner Seele vorübergegangen.

 

Sobald Robi in seiner neuen Umgebung ist, werden wir neue Fotos erhalten und nach und nach auch Berichte über die Fortschritte seiner Sozialisierung. Wir werden Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

 

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Update 10.12.2007:
Robi ist mit unserem November-Transport nach Deutschland gereist und kann nun in stressfreier Umgebung weiter zur Ruhe kommen. Er ist nun in der Hand eines sehr erfahrenen und einfühlsamen Trainers in Landshut und in den nächsten Tagen erwarten wir weitere Informationen und Fotos!

 

Update 27.12.2007:
Gestern haben wir Robi wieder besucht und es ist kaum zu glauben: Robi hat sich so gut eingelebt und ein wirklich schönes Vertrauensverhältnis zu seiner Betreuerin aufgebaut. Und Robi hat auch mich wieder erkannt und sich offensichtlich gefreut! Das wäre ja normalerweise nichts aussergewöhnliches, aber gerade bei diesem so schwer traumatisierten Hund ist das ein enormer Fortschritt. Robi hat gelernt, dass Spielen einfach Spass macht und man dabei nichts von ihm erwartet. Er hat gelernt, dass Streicheln sehr angenehm ist und man auch dabei nichts von ihm erwartet. Er beginnt, dem Menschen zu vertrauen. Für Robi suchen wir ein Zuhause ohne Kinder oder andere Tiere, in dem man ihm mit Verständnis, Ruhe und freundlicher Konsequenz begegnet und in dem er einfach nur da sein darf, ohne dass man zu viel von ihm erwartet.

 

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Update 14.05.2008:
Robi hat nun eine Hündin zur Gesellschaft, welche er sehr mag und mit der er ausgelassen tobt - er war in Topform und es ist ihm anzusehen, dass es ihm sehr, sehr gut geht.

 

Hinweis / Update 21.10.2008: 
Robi wurde nicht durch uns vermittelt, er wurde uns entwendet. Wir durften sämtliche Kosten in Ungarn in den Kliniken und Pensionen bezahlen, wir durften den Transport durchführen und auch die Pensionskosten für ihn in Deutschland für den Zeitraum von November 2007 bis August 2008 (1.800 €) tragen - nun wurde uns lapidar mitgeteilt, dass aus "rechtsgültigen Unterlagen" hervorgehe, dass der Pensionsvertrag nicht mit uns, sondern mit dem vermittelnden Verein geschlossen wurde und wir nun somit brav abtreten dürfen................

 

Hinweis/Update 13.11.2008:
Nachdem der "vermittelnde Verein" offenkundig Liquidationsprobleme hat (unbezahlte Rechnungen), wurden wir unter fadenscheinigen Begründungen um die Übernahme auch von Robi (und selbstverständlich der zwischenzeitlich für ihn angefallenen Kosten) gebeten. Wir haben die 1. Vorsitzende darüber informiert, dass wir unsere eigenen Hunde sofort wieder in unsere Obhut übernehmen würden und haben natürlich um eine Abtretungserklärung gebeten (ein zweites Mal lassen wir uns nicht leimen). Stattdessen haben wir jedoch ein Schriftstück zugesandt bekommen, welches bei Unterzeichnung Tür und Tor für weiteres unsersiöses Vorgehen öffnen würde.

Anstatt uns eine einfache Abtretungserklärung zu senden (die ja vollommen genügen würde), versucht man nun, uns mit dem Druckmittel "Tierheim" zu einer Unterschrift zu bewegen. Dieses Vorgehen zeigt einmal mehr, dass längst nicht überall "Tierschutz" drin ist, wo "Tierschutz" draufsteht.

 
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