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Dobermann-Rescue HUNGARIA e.V. | 20.11.2008
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PAUL ANKA oder: wie Paul seine liebe Anka fand

 Das Schicksal geht manchmal schon seltsame Wege. Auch oder gerade im so genannten Tierschutz.. Wir möchten hiermit erneut dokumentieren, weshalb es sich immer wieder nur lohnen kann, auch nahezu hoffnungslosen Fällen eine Chance einzuräumen, der Erfolg dankt es tausend Male ! Wir erzählen hier die Geschichte von "Anka", die vorher einmal "Panka" hieß. Und die Sache mit dem "P" muss eine Prophezeihung gewesen sein:

Wer unsere Seiten aufmerksam verfolgt hat wird wissen, was die Bezeichnung "Dobermann-Ghetto" bedeutet. Für Hunde wie Anka hieß dies: mit Artgenossen in Gitterboxen in qualvoller Enge zusammengepfercht, von unten die Aggressionen der Hunde unter ihr und von oben die Exkremente derjenigen Hunde, die in der "Lage" über ihr gestapelt waren. Kaum Schutz vor Kälte im Winter - im Sommer schutzlos der sengenden Sonne ausgesetzt. "(In)Zucht" war auch Anka's Bestimmung, ihr Schicksal als Gebärmaschine war besiegelt, wenn nicht tatkräftige Tierfreunde Zivilcourage gezeigt und die Behörden verständigt hätten. Anka kam nach ihrer Befreiung mit 13 weiteren Leidensgenossen in ein ungarisches Tierheim, welches zu Recht im Fokus der Kritik steht, dennoch aber war es vorerst eine Verbesserung für sie.

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Anka war traumatisiert und nicht wirklich "ansprechbar", als wir im Februar 2007 eine erneute Hilfstour nach Ungarn unternahmen und sie in diesem Tierheim in ihrem Zwinger besuchten. Jürgen K., der diese Tour begleitet hatte, betrat ihren Zwinger und von da an nahm Anka's Schicksal eine positive Wende: sie durfte diesen Ort mit uns verlassen - sie hatte ein neues Herrchen!

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Das kleine Dobimädchen kam sogleich in eine Tierklinik und wurde versorgt und nachdem alle Formalitäten und Impfungen abgeschlossen waren, wurde Anka einige Wochen später von ihrem neuen Herrchen höchstpersönlich in Budapest abgeholt und nach Hause gebracht.

Sie werden sich jetzt sicherlich fragen, was es mit diesem "P" auf sich hat, nicht wahr?

Wie eingangs erwähnt, hieß "Anka" ursprünglich "Panka". Während unserer Tour im Februar saßen wir alle abends gemeinsam bei einem Abendessen zur Manöverkritik und auch, um über Anka zu sprechen. Es stellte sich dabei heraus, dass ihr neuer vierbeiniger Freund den Namen "Paul" hat und nach einem ordentlichen Glas Rotwein ereilte uns die Erleuchtung, dass Jürgen (Anka's neues Herrchen) seine Hunde künftig "Paul Anka" rufen würde und nun also wussten wir, dass das "P" von "Paul" eine schicksalhafte Bedeutung gehabt haben musste, denn so sieht "Paul Anka's" neues Leben heute aus:

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Die kleine Anka wird nun nur noch die angenehmen Seiten des Lebens kennenlernen und wie man ohne Zweifel sieht, hat sie bereits riesengroße Fortschritte gemacht!

23.12.2007:
Paul und Anka wünschen frohe Weihnachten !

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Sabine Winklmann für Jürgen K., den stolzen Besitzer von "Paul Anka"!

 
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